We Serve - Wir dienen

Unter diesem Leitspruch setzen sich die Lions weltweit für die Unterstützung Not leidender Menschen ein. Lions engagieren sich vor allem dort, wo das soziale Netz des Staates Löcher hat. Sie unterstützen Altenheime und Krankenhäuser, setzen sich für lokale Umwelt- und Jugendprojekte ein, organisieren Spendenaktionen für Erdbeben- oder Kriegsgebiete, fördern Projekte in Entwicklungsländern und sorgen für die Erhaltung von Kulturdenkmälern. Hinter allen Vorhaben steht der Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe.

Kinder- und Jugendhilfe als Schwerpunkt

Der Schwerpunkt der Aktivitäten und des sozialen Engagements des Lions Clubs Limburg-Domstadt liegt im Bereich der Kinder und Jugendhilfe.

Geschichte des Lions Club Limburg-Domstadt

Die Geschichte des Lions Clubs Limburg Domstadt beginnt am 1. Oktober 1980 mit der Gründung des Lions Club Limburg. Dieser wurde am 31.12.2012 aufgelöst und durch die Neugründung des Lions Clubs Limburg Domstadt am 05.02.2013 ersetzt.

LEOClub

Zu dem Auftrag von Lions gehört es auch, die Werte der Organisation an die Jugend weiterzugeben. So gründete unser Club im Herbst des Jahres 1983 einen Leo-Club der auch heute nach mehr als 30 Jahren aktiv ist.

Völkerfreundschaft

Zur Verbesserung der internationalen Verständigung fühlt sich die Lions-Organisation verpflichtet. Seit 1984 besteht eine Jumelage mit dem belgischen Lions Club Heerlijkheid in Mechelen.

Freundschaft

Neben der Verfolgung der Lions-Ziele und vor allem auch neben dem sozialen Engagement zählt die Freundschaft der Mitglieder und ihrer Familien untereinander zu einem hohen Gut des Lions Clubs Limburg-Domstadt.

Aktivitäten

2017: Erste Waldpädagogin im Rahmen von "NaturPur" ausgebildet
Im Rahmen des Projekts "NaturPur", gefördert durch den Lions Club Limburg-Domstadt, wurde Nathalie Schitz, Erzieherin in der Kinderkrippe Lummerland in Niederbrechen, als erste "Waldpädagogin" ausgebildet. Weitere Details finden Sie hier.
2015: Präsident Oliver Hamm - "natur PUR"
Kindern die Natur und unsere Umwelt im Kindergartenalter besser verstehen und schätzen zu lernen, ist das Ziel des durch den Lions Club Limburg Domstadt geförderten Projekts "natur Pur". Weitere Details finden Sie hier.
2014: Präsident Udo Triesch - "Digitale Helden"
Ausbildung von Schülern und Schülerinnen zu Digitalen Helden durch Medienpädagogen und damit eine dauerhaften Etablierung von Medienkompetenz an Schulen des Landkreises Limburg-Weilburg. Weitere Details finden Sie hier.
2013: Präsident Uwe Possin - Projekte in Limburg
2012: Präsident Götz Müller - Diverse Projekte in Limburg
2011: Präsident Hanspeter Opel - Shell Eco Marathon Schulprojekt Friedrich Dessauer Schule
Förderung der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg, um über 5 Jahre ein in der Schule entwickeltes Energiesparfahrzeug weiter zu entwickeln und die Teilnahme am Shell Eco Marathon zu ermöglichen.
2009: Präsident Dr. Bernd Hubka - Limburg Stadt mit Herz "Defis"
Anschaffung von Defibrillatoren und Verteilung im Stadtgebiet von Limburg.
2009: Christoph Hesselmann und Hanspeter Opel - Lions Erfolgsforum
Vortragsveranstaltung in Kooperation mit den anderen Limburger Lions Clubs in der Stadthalle. Unterstützung von Jugendlichen Arbeitslosen im Projekt Juwel.
2008: Präsident Christoph Hesselmann - Neubau einer Schule in Maichev Äthiopien
Neubau einer Schule in Zusammenarbeit mit der Deutschen Lions Dachorganisation.
2006: Präsident Dr. Gabriel Hefele - VW Bus für Stiftung Bärenherz
Anschaffung eines Spezialtransporters für schwerstbehinderte Kinder des Heimes der Stiftung Bärenherz in Laufenselden.
2004: Präsident Dieter Wagenblast - Gehörscreening für Neugeborene
Anschaffung von drei Gehörscreening-Geräten für die Geburtshilfe-Stationen der Krankenhäuser in Limburg, Hadamar und Weilburg.
2002: Präsident Dr. Klaus Peter Schalk - Rauchprävention an Schulen
"Rauchprävention an Hessischen Schulen" Grundlage des Projekts ist das Programm "Be smart, don’t start" Hierbei sollen nichtrauchende Schüler in ihrem Verhalten bestärkt werden nicht mit dem Rauchen zu beginnen.
2001: Präsident Reinhard Vohl - Clean Winners
Clean Winners möchte Spaß und Sport mit sozialem Engagement verknüpfen und kümmert sich um die soziale Integration von Kindern zwischen sechs und zehn Jahren, vor allem aus sozial schwächeren Familien.
2000: Präsident Dr. Dieter Rompel - Clowndoktoren
Mit rund 65 000 € konnten der Club die Clown Doktoren unterstützen, die mehrmals in der Woche auf der Krankenhausstation Kindern mit auf die Krankheit und das Alter abgestimmter „Clowntherapie“ auftreten.

Innovationspreis 2017

Lions Club Limburg-Domstadt vergibt Innovationspreis
10.000 Euro für integrative Flüchtlingsprojekte in der Region
Gewinner kommen aus Limburg, Hünfelden und Elz

Im Rahmen seiner eigenen Initiativen zur Integration von Flüchtlingen in der Region hatte der Lions Club Limburg-Domstadt in diesem Jahr einen Innovationspreis für integrative Flüchtlingsprojekte ausgelobt. Insgesamt 10 000 Euro sollten Projekten zukommen, die sich überdurchschnittlich engagieren. Sie sollten innovative und kreative Ansätze zeigen, vielfältige Disziplinen und heterogene Gruppen beteiligen, nachhaltig sein und über die reine Vermittlung von Sprache deutlich hinausgehen.

Insgesamt 19 Projekte aus der gesamten Region hatte sich für den Innovationspreis unter der Schirmherrschaft des Limburger Bürgermeisters, Marius Hahn, beteiligt.

"Ohne das persönliche Engagement Einzelner oder Gruppen außerhalb staatlicher Institutionen ist eine wirkliche und nachhaltige Integration der zu uns Geflohenen nicht möglich", erklärte Martin Lenfers, Initiator dieses Preises und Präsident des Lions Clubs im vergangenen Jahr. Bereits heute gäbe es eine Vielzahl von solchen privaten und persönlichen Initiativen. Ziel des Förder- und Innovationspreises des Lions Club Limburg-Domstadt 2017 sei es gewesen, den bereits bestehenden Initiativen eine höhere Aufmerksamkeit und Akzeptanz für die oft außergewöhnlichen Projekte zu verschaffen und sie finanziell zu würdigen.

Darüber hinaus, so Lenfers weiter, sollten auch neue und zusätzliche Projekte zur Flüchtlingsintegration außerhalb staatlicher Institutionen initiiert und durch einen Preis finanziell unterstützt werden.

Der aktuelle Präsident des Lions Clubs, Burkhardt Toews, zeigte sich beeindruckt von der Qualität der eingereichten Projekte, die zudem hohes persönliches Engagement dokumentierten. So sei es auch für die hochkarätig besetzte Jury gar nicht so einfach gewesen, die drei ersten Preisträger zu ermitteln.

"Wir waren nicht nur beeindruckt von der Anzahl der eingereichten Projekte", so Initiator Lenfers, "sondern auch von den sehr unterschiedlichen und auch kreativen Ideen zur Flüchtlingsintegration."

Auch der Präsident des Lions Clubs Limburg-Domstadt, Burkhard Toews, war mit dem Erfolg des ersten Innovationspreises sehr zufrieden. "Deshalb", so Toews, "werden wir auch in den kommenden Monaten einen weiteren Innovationspreis in unserer Region ausloben und dabei ein anderes aktuelles Thema in unserer Gesellschaft aufgreifen." 

Gewonnen hat den 1. Preis des Innovationswettbewerbs Flüchtlingsintegration – und damit eine finanzielle Förderung in Höhe von 5 000.- Euro - das Theaterprojekt des Malteser Hilfsdienstes in Limburg. Der Titel: "Kaleidoskop – Ein biografisches Theaterprojekt mit Geflüchteten und jungen Menschen aus Limburg und Umgebung." Die Auszeichnung und das Preisgeld nahm stellvertretend für die gesamte Theatergruppe, Cara Basquitt, Diözesanreferentin Integrationsdienste beim Malteser Hilfsdienst und Khalid Behruz aus Afghanistan entgegen.

Mit den Mitteln des biografischen Theaters sollte den jungen Menschen die Möglichkeit eröffnet werden, sich mit ihrer eigenen Geschichte der Flucht, dem Verlust ihrer Heimat und dem Gefühl des "Fremdseins" in ihrer neuen Umgebung auseinanderzusetzen. Das Theaterprojekt förderte zudem die sprachlichen Fähigkeiten und stärkte die Geflohenen für ihre weitere schulische und berufliche Laufbahn. Die öffentliche Aufführung der Theaterstücke sensibilisierte zudem auch Menschen außerhalb der Flüchtlingsbetreuung für die Situation der Flüchtlinge.

Über den 2. Preis und 3000.- Euro freute sich die Bürgermeisterin von Hünfelden, Silvia Scheu-Menzer im Namen der zahlreichen engagierten Flüchtlingshelfer ihrer Kommune. Die beteiligten Vereine und Einzelpersonen hatten sich mit dem Projekt "Mitten drin – was nun" beworben. 

Im dem kleinen Ortsteil Heringen wurden die 24 neuangekommenen Flüchtlinge bei einer Vielzahl von Einzelprojekten integriert. Damit begegnete man zunächst der vorhandenen Befangenheit in der Bevölkerung und bei den Flüchtlingen. Gleichzeitig wurde deutlich gemacht, dass unabhängig von Herkunft und Hautfarbe, jeder etwas Positives zu einer Gemeinschaft beitragen kann – solange man ihn lässt.

Der 3. Preis und 2 000.- Euro gingen nach Elz für das Flüchtlingsprojekt "Willkommen in Elz". Entgegengenommen wurde der Preis von Pfarrerin Susanne Stock vom Pfarrbezirk Elz und Malmeneich sowie Christa Mohr, Gemeindereferentin in Elz.

Die katholische und evangelische Kirchengemeinden hatten mit ihrem "ökumenischen Arbeitskreis Flüchtlingshilfe" mehrere parallele Projekte zur Betreuung und Integration der bis zu 130 Flüchtlinge in Elz organisiert. Sie reichten vom Schwimmunterricht und einer gemeinsamen Fahrradwerkstatt bis zu einem "Willkommens-Flyer" der Gemeinde. Neben einem Grußwort des Bürgermeisters enthielt die Broschüre die notwendigen Hinweise auf alle für die Flüchtlinge wichtigen Einrichtungen der Kommune.

Vorstand

Burkhard Toews
Präsident

 
Past-PräsidentDr. Martin Lenfers
1. VizepräsidentKlaus Peter Kress
SchatzmeisterUdo Triesch
SekretärClaus Pregardien
Zensor/ClubmasterGabriel Hefele
ÖffentlichkeitsarbeitKlaus Peter Kress
Leo BeauftragterGötz Müller
Activity BeauftragterChristoph Hesselmann
Web BeauftragterHanspeter Opel

Mitglieder

Sebastian Bach Ralf Klein Holger Schmelzeisen
Dr. Holger Barthel Klaus-Peter Kreß Stephan Schmidt
Dr. Hans-Albert Courtial Dr. Martin Lenfers Dr. Leopold Schneider
Heinz Hachenberg Götz Müller Dieter Theile
Dr. Marius Hahn Hans-Walter Müller Burkhardt Toews
Oliver Hamm Klaus Neuhofen Udo Triesch
Dr. Gabriel Hefele Hanspeter Opel Reinhard Vohl
Christoph Hesselmann Uwe Possin Dieter Wagenblast
Wolfgang Horrer Claus Pregardien Karlheinz Weimar
Dr. Bernd Hubka Dirk Pumplun