Clubleben

Aus dem Clubleben der Lions und Leos

Lions Club Limburg-Domstadt Inside

Wieder liegt ein Jahr hinter uns und wieder halten Sie die aktuelle Auflage unserer BallbroschĂŒre in den HĂ€nden. Durch die große Bereitschaft vieler regionaler und ĂŒberregionaler Unternehmen, in dieser BroschĂŒre ihre Firmen zu bewerben, sind die damit erzielten Einnahmen eine wichtige SĂ€ule, wenn es um die Finanzierung unserer sozialen und caritativen Projekte in der Region und darĂŒber hinaus geht.

Gleichwohl möchten wir mit dieser BroschĂŒre auch ĂŒber die durchgefĂŒhrten Projekte und ĂŒber das, was sonst noch so in unserem Club passiert und unternommen wird, berichten.

Das Lions Jahr beginnt am 1. Juli eines Jahres und es endet mit dem Ablauf des Monats Juni im Folgejahr. Jedes Jahr fĂŒhrt uns ein anderer PrĂ€sident. Der jeweils amtierende PrĂ€sident stellt sein Lions Jahr unter ein von ihm gewĂ€hltes Motto. Im letzten Lions Jahr war Burkhardt Toews unser PrĂ€sident, er hat fĂŒr sein Jahr das Motto „Land und Leute“ gewĂ€hlt. Unser Lions Freund Burkhardt Toews ist Diplom Agraringenieur und hat in seinem Jahr durch eine Vielzahl von hochkarĂ€tigen und interessanten Veranstaltungen die BrĂŒcke zwischen dem Land und den Leuten geschlagen. Mit seiner beruflichen NĂ€he zur Landwirtschaft hat es natĂŒrlich eine Veranstaltungsreihe gegeben, die sich mit der Erzeugung von Lebensmitteln und der landwirtschaftlichen Nutzung unserer Erde befasst hat. So haben wir an einem Abend durch Frau Dr. Julia Schermuly einen tieferen Einblick in die moderne landwirtschaftliche Tierhaltung am Beispiel der GeflĂŒgelzucht erhalten. Aus gegebenem Anlass und aufgrund der öffentlichen Diskussion rund um das Thema „Glyphosat“ hat unser PrĂ€sident aus seiner beruflichen Praxis berichtet und uns sehr viel ĂŒber die komplexen Prozeduren bei der Zulassung von Pflanzenschutzmittelen erfahren lassen.

Frau Dr. Maren Heincke vom Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN in Mainz hat uns Ihre Sicht einer nachhaltigen ErnĂ€hrung vor dem Hintergrund einer abzusichernden WelternĂ€hrung vermittelt. Dr. Klaus Wallner vom Landesamt fĂŒr Bienenkunde der UniversitĂ€t Hohenheim ermöglichte uns einen sehr differenzierten Einblick in das in der Öffentlichkeit vielfach diskutierte Thema „stirbt die Biene, stirbt der Mensch“.

Großes GedrĂ€nge am selbst zubereiteten Buffet

Beim Kochen fĂŒr die Ehefrauen gilt der kritische Blick dem perfekten Garpunkt

Vor dem Genuss steht die Arbeit. Spaß machte ganz offensichtlich auch das Schneiden des GemĂŒses.

Dr. Rainer Dambeck von der Goethe-UniversitĂ€t in Frankfurt hat ĂŒber die dĂŒnne Haut unserer Erde berichtet und dabei im Besonderen auf die hohe BodenqualitĂ€t im hiesigen Goldenen Grund verwiesen. Nun, Landwirtschaft und natĂŒrlich auch Land und Leute leben nicht nur von der Auseinandersetzung mit ernsten Themen. Daher durften Veranstaltungen, bei denen es eher um den Genuss ging, nicht fehlen. An einem Abend haben die Lions Freunde unter der fachlichen Anleitung von Ingo Stenger einen vergnĂŒglichen Abend verbracht, bei dem es zumindest vordergrĂŒndig darum ging, unseren Frauen ein MenĂŒ zuzubereiten. An einem weiteren Abend hat uns einer der ganz wenigen Brot-Sommeliers, Dominique Huth, die Erzeugnisse seines Handwerks vorgestellt und zur Verköstigung gereicht.

Ein besonders High-Light war in diesem Lions Jahr der Vortrag unseres neuen Bischofs. Er berichtete ĂŒber seine ersten Monate hier in Limburg und ĂŒber die Herausforderungen, die er jetzt und in naher Zukunft zu bewĂ€ltigen hat. Er hat uns ein Bild davon gezeichnet, wie er die Zukunft der Kirche hier in unserer Region sieht und was er zu tun gedenkt, um ihre Position zu festigen und zu stĂ€rken. Ein Abend, mit vielen Informationen und einer reger Diskussion. Wenige Wochen zuvor hatte die Pröbstin Annegret Puttkammer von der Evangelischen Probstei Nord-Nassau ĂŒber ihre Erfahrungen und Erlebnisse anlĂ€sslich der Feierlichkeiten zu „500 Jahre Reformation“ berichtet. Auch dieser Abend hat uns besondere Einblicke ermöglicht. Es bleibt aber festzustellen, beide großen Konfessionen kĂ€mpfen mit den gleichen Problemen und Herausforderungen.

Eine schon traditionelle Veranstaltung unseres Clubs ist ein Wochenende mit Kind und Kegel, bei dem eine Fahrradtour im Mittelpunkt steht. In diesem Jahr hatte sich eine aus rund 35 Personen bestehende Gruppe von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern wieder auf den Weg gemacht, um auf dem Fahrrad Land und Leute im sĂŒdöstlichen MĂŒnsterland kennenzulernen. Weniger geplant, eher zufĂ€llig, sind wir mitten in die Feierlichkeiten eines westfĂ€lischen SchĂŒtzenfestes geraten. Kommt die Sprache auf dieses Ereignis, so zaubert es noch heute ein fröhliches LĂ€cheln in die Gesichter der Teilnehmer.

Das, was ich hier zusammengestellt habe, ist nur ein Ausschnitt unserer clubinternen AktivitĂ€ten. Ich hoffe aber sehr, dass diese Auswahl ein ausgewogenes Bild unseres freundschaftlichen Miteinanders zeichnet und damit die Möglichkeit gibt, ein VerstĂ€ndnis von unserem Clubleben zu entwickeln. Wir pflegen ein intensives und lebendiges Miteinander. Unser Anspruch und unser Hauptfokus ist und bleibt jedoch „we serve“, also anderen Menschen zu helfen. Das kann aber dauerhaft nur funktionieren, wenn unserer Activities von einer funktionierenden Gemeinschaft getragen werden. Wenn Sie diesen Gedanken teilen und uns in unseren sozialen und caritativen Projekten unterstĂŒtzen wollen, können Sie das in idealer Weise tun, indem Sie unsere Einladung zum diesjĂ€hrigen Ball annehmen. Wir möchten Ihnen einen schönen Abend bereiten und freuen uns daher, Sie am 23. MĂ€rz 2019 in der Limburger Josef-Kohlmeier-Halle zu sehen und unter dem Motto „Die Welt ist genug“ gemeinsam eine ausgelassene Ballnacht zu verbringen. Bis dahin alles Gute!

Gemeinsame Erlebnisse, Spiel, Spaß und auch kulturelle Aspekte stehen bei den gemeinsamen Reisen der Lions mit ihren Familien im Mittelpunkt.

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